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Hansruedi Kämpfen 

Nach dem Lehrdiplom für Sologesang (Jakob Stämpfli) und Chorleitung (Martin Flämig) am Konservatorium in Bern studierte Hansruedi Kämpfen Musikwissenschaft und Pädagogik an der Universität Bern und erhielt den Abschluss als Mittelschullehrer von der Musikakademie Luzern. Seit 1992 ist er Musikdirektor von Brig und dirigiert mehrere Chöre, so unter anderem den Oberwalliser Lehrerchor, den Walliser Kammerchor, die Oberwalliser Singschule und das Oberwalliser Vokalensemble.


Am internationalen Chorwettbewerb von Gorizia erhielt er 1989 und 1994 die Spezialpreise für das beste Dirigat in den Epochen "Renaissance" und "Romantik". Als künstlerischer Leiter des Schweizer Jugendchores gewann er 2002 den ersten Preis beim Valiant-Wettbewerb für junge Chöre und Orchester. Hansruedi Kämpfen dirigiert neben dem Oberwalliser Vokalensemble verschiedene überregionale Chöre wie zum Beispiel den Oberwalliser Lehrerchor oder den Walliser Kammerchor. Seit 1992 ist er Musikdirektor der Stadt Brig, unterrichtet Chorleitung und Sologesang an der Musikschule Oberwallis und leitet die Singschule Oberwallis, die er 1994 ins Leben rief. Er ist Mitbegründer des Schweizer Jugendchores. Hansruedi Kämpfen gilt als gefragter Gastdirigent und Referent von Chorleiterkursen und Singwochen im In- und Ausland (Belgien, Spanien, Frankreich, Österreich, Ungarn). Er fungierte als Jurymitglied unter anderem an den internationalen Chorwettbewerben für junge DirigentInnen in Tallin 2002 und Wien 2004, sowie als Jurypräsident am Internationalen Chorwettbewerb in Marktoberdorf (D) 2005. Von 1997-2003 war er Präsident der Musikkommission von Europa Cantat und von 2002-2003 stand er dem Board EC als Präsident vor. Als jahrelanger Präsident der Musikkommission der Schweizerischen Chorvereinigung SCV und amtierender Präsident der Schweizer Föderation EC engagiert er sich auf nationaler und internationaler Ebene für die Ziele des Chorgesangs.

"Die Aufführung von Bachs Johannes-Passion durch das Oberwalliser Vokalensemble und die Camerata Bern wird ohne Zweifel in die Annalen der Berner Bach-Pflege eingehen: Spannender, dramatischer und exakter, gleichzeitig aber auch beseelter, ergreifender und differenzierter war das unvermindert ausstrahlungskräftige Werk kaum je zu hören."

(c) 2010 OVE oberwalliser vokalensemble